Das Ensemble der Münchner Symphoniker © Marco Borggreve

Neuer Kurs: Münchner Symphoniker 

Zum 75-jährigen Jubiläum: Das umfassende Programm für die Spielzeit 2020/2021
Alles neu für die Spielzeit 2020/21? Nicht alles, aber vieles hat sich auch für die Münchner Symphoniker im Laufe des letzten halben Jahres geändert. Neben der Corona-Krise, die Live-Konzerte wenn überhaupt nur digital möglich machten, hat der Verein auch eine neue Spitze.
 
Tilman Dost heißt der neue Intendant, der an der Seite des bewährten Chefdirigenten Kevin John Edusei die Geschicke der Münchner Symphoniker lenkt. Eine Herausforderung gerade in diesen schweren Zeiten. Aber auch eine, der sich Dost, gleichermaßen erfahren als Orchestermusiker wie auch als Manager, gerne stellen will. Und so heißt sein Motto für die neue Spielzeit auch ganz optimistisch: „Fahren auf Sicht!“
 
Unter dieser musikalischen Fahrt lässt sich vieles verstehen. Zum einen der Mut, das Jubiläum der Münchner Symphoniker bereits am 8. Oktober unter dem Titel „1945“ im großen Prinzregententheater zu zelebrieren. Und zum anderen für die neue Spielzeit auch im Hinblick auf die Abonnenten und die Unwägbarkeiten durch die Corona-Krise immer einen Plan B im Kopf zu haben: mit Aufführungen in verminderter Orchesterstärke, besonderen Hygiene-Maßnahmen oder einem ausgeklügelten Gutscheinsystem. Natürlich hofft auch Dost, dass man davon keinen Gebrauch machen muss. Denn die Musiker scharren bereits mit den Instrumenten, um das umfangreiche Programm dem Publikum auch live präsentieren zu können.
 
Der Leitsatz für die Saison 2020/21 heißt deshalb ganz stürmisch-optimistisch „Abo bewegt“. Eine musikalische Odyssee, die auch wieder mit inhaltlichen Leitmotiven wie „Spiel“ im Dezember im Herkulessaal mit dem japanischen Shamisen-Virtuosen Hidejiro Honjoh überschrieben ist. Neben den zwölf Abonnementkonzerten stehen dabei auch viele Gastspiele im Rest Bayerns, Deutschlands, Österreich und Holland auf dem Konzertplan. Auch an prominenten Solisten wie dem Artist in Residence Fabiola Kim (Violinistin) wurde dabei nicht gespart, genauso wenig wie an renommierten Gastdirigenten (Andreas Kowalewitz, Daniel Cohen, u.a.). Jetzt muss zum erfolgreichen Start eigentlich nur noch der Virus mitspielen, oder besser: Sein unsägliches Spiel bleiben lassen. (fk)    
 

Informationen immer aktuell auf www.münchner-symphoniker.de

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