V.l.: Pablo Held und Jason Seizer © TJ Krebs

Jazz im Wohnzimmer

Das neue Festival Muc/Tones findet von 23. bis 25. Januar im Heppel&Ettlich statt.
Erstmals bringt das Muc\Tones Musikfestival 2020 unterschiedliche Jazz-Musiker*innen aus München und ganz Deutschland an einem Wochenende zusammen. In kleinen musikalischen Formationen spielen sie in intimer Wohnzimmer-Atmosphäre auf der Musikbühne Heppel&Ettlich in München-Schwabing.
Vorgestellt werden jeweils zwei bis drei Ensembles, der Schwerpunkt liegt auf Formationen aus München, die mit Künstler*innen aus Leipzig, Köln und Berlin in den Dialog treten. Dabei wird deutlich, dass Jazz nur überleben kann, wenn sich Musikschaffende austauschen und mit neuen Impulsen bereichern. 

Hinter Muc/Tones steht der Münchner Saxophonist Jason Seizer, der seit über 30 Jahren prägender Bestandteil der deutschen Jazzszene ist. Von 2000 bis 2002 war er künstlerischer Leiter des Jazzclubs Unterfahrt, im Jahr 2003 gründete er das Label PIROUET RECORDS und etablierte es zu einem der international anerkanntesten Labels. Im Rahmen des Festivals tritt Jason Seizer am 25. Januar erstmals im Duo mit Pablo Held, einem Ausnahmepianisten aus Köln, auf.

Eröffnet wird Muc/Tunes am Donnerstag, 23. Januar, von einem Soloauftritt von Robert Landfermann. Der gilt als einer der besten und innovativsten europäischen Jazz-Bassisten seiner Generation. Der WDR-, SWR-Jazzpreisträger und Gewinner des »Neuen Deutschen Jazzpreises« spielte in verschiedensten Formationen auf allen Kontinenten unter anderem mit Weltstars wie John Scofield, Lee Konitz, Yo-Yo Ma, Charlie Mariano, Joachim Kühn, Django Bates, Ralph Towner, Chris Potter, Tomasz Stanko und Barre Philips. Seine Veröffentlichung »Night Will Fall« auf dem Label Pirouet featured Jim Black am Schlagzeug und wurde vom amerikanischen Downbeat-Magazin zu den besten Alben in 2016 gezählt. 

Johannes Enders muss man in München nicht mehr groß vorstellen. Aber auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus gilt Enders zu den experimentier­freudigsten Tenorsaxophonisten seiner Generation. Er, der in München, Graz und New York studierte, trifft als Professor für Jazz-Saxophon an der HMT Leipzig auf den Tenorsaxophonisten Damian Dalla Torre, den sein Studium von Wien nach Leipzig in dessen Master-Klasse führte. Zum Klingen gebracht wird die Musik der beiden Tenoristen von einem Quartett, das in der Besetzung ohne Harmonie-Instrument am besten zur Geltung kommt. 

ALLE TERMINE:
Donnerstag, 23. Januar, 
20 Uhr: Robert Landfermann Solo 
21 Uhr: Damian Dalla Torre / Johannes Enders Quartett

Freitag, 24. Januar, 
20 Uhr: Julian Hesse & Stephan Plecher Duo – »The Wheel of Life« 
21 Uhr: Fiona Grond – »Interspaces«

Samstag, 25. Januar, 
20 Uhr: Kathrin Pechlof Solo 
21 Uhr: Jason Seizer meets Pablo Held 
22 Uhr: Dell / Lilllinger / Westergaard
 

23.-25. Januar 2020, Heppel&Ettlich Feilitzschstr. 12, 80802 München. Karten: www.muenchenticket.de und www.heppel-ettlich.de.

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