Fundamentale Kritik des westlichen Lebens © Koch Films

PARASITE

Bong Joon-hos Oscar prämierter Satire-Thriller jetzt wieder im Kino!

Die Familie Kim ist ganz unten angekommen: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem grünlich-schummrigen Keller, kriechen für kostenloses W-LAN in jeden Winkel und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der todschicken Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien, bemerkenswertem Talent und großem Mannschaftsgeist gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Bald schon sind die Kims unverzichtbar für ihre neuen Herrschaften. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Ereigniskette aus, die so unvorhersehbar wie unfassbar ist.

Der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes hält, was dieser Preis verspricht: großes Kino mit größtmöglicher Spannung. Der gefeierte koreanische Regisseur Bong Joon Ho liefert mit Parasite eine scharfe Satire mit viel bösem Humor und Lust an der radikalen Zuspitzung der Verhältnisse. Mit seiner brillanten Gesellschaftskritik ist Bong Joon Ho ein gewaltiges, in spektakulären Bildern erzähltes Meisterwerk gelungen, das schon jetzt als moderner Klassiker gilt. (Koch Media, anlässlich der DVD VÖ am 5.3.2020)

Der Genre-Hybrid aus Drama, Farce und Parabel, der über die südkoreanischen Verhältnisse hinaus auf eine fundamentale Kritik des westlichen Lebens-, Arbeits- und Konsummodells abzielt, gewann nach seiner Veröffentlichung mehr als 200 Film- und Festivalpreise. Als erste fremdsprachige Produktion in der Geschichte der Oscar-Verleihung erhielt Parasite den Preis für den besten Film des Jahres. Insgesamt erhielt er vier Oscars. Weitere Auszeichnungen waren u. a. die Goldene Palme der 72. Internationalen Filmfestspiele von Cannes sowie der Golden Globe Award als Bester fremdsprachiger Film.

Ab dem 13. Februar 2020 kommt auch eine eigens von Regisseur und Kameramann konzipierte Schwarz-weiß-Fassung in die deutschen Kinos. Laut Regisseur soll es den Charakterzeichnungen der Handelnden »mehr Melancholie« verleihen. 


Wieder im Kino ab 13. Februar 2020. FSK ab 16 freigegeben.

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