Catherine Russell © Sandrine Lee

Programmänderungen in der Unterfahrt

Tourneeabsagen aufgrund der Corona-Reisebschränkungen
Folgende Konzerte fallen aufgrund von Tourneeabsagen aufgrund der Corona-Reisebschränkungen aus:
Fr. 13.03. Nice Brazil
Sa. 14.03. Nils Wogram's ROOT 70
Sa. 21.03. Rabih Abou-Khalil
Di. 31.03. Catherine Russell
Do. 02.04. Joe Martin

Die Unterfahrt ist an diesen Tagen geschlossen. Vorausbezahlte und bereits erworbene Tickets für abgesagte Konzerte werden automatisch zurückerstattet. Von Seiten der Ticket-Käufer*innen muss hier nichts weiter unternommen werden.
 
Die Alben der o.g. Künster*innen zu streamen lohnt sich übrigens ausnahmslos.
 
Nice Brazil und ihre Bandkollegen Ricardo Fiuza (p), Joel Locher (b), Christoph Holzhauser (dr) wollten ihr Album »Minhas Raizes« vorstellen, das beim Münchner Label GLM Music erschienen ist. Die aus Sao Paul stammende Sängerin ist die Initiatorin eines Projekts, das die Vielfalt der brasilianischen Musik zelebriert und Bossa Nova, Samba, Choro oder Baião in jazzige Arrangements kleidet. Der Künstlername Nice Brazil ist sozusagen Programm. Auf dem Album »Minhas Raízes« (Meine Wurzeln) bringt sie Klänge und reizvoll federnde Rhythmen aus ihrer Heimatstadt sowie aus Rio de Janeiro und Belo Horizonte zusammen. Infos zum Album auf www.glm.de.
 
Nils Wograms „Root 70“ feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen: Die gefeierte Premiere des deutsch-neuseeländischen Quartetts fand 2000 beim Jazzfestival Moers statt. Die Band besticht mit klassischem Jazz, der sich über verrückten Metren bewegt und ohne Harmonie-Instrument auskommt. Bei aller Komplexität tönt die charakterstarke Musik von Root 70 transparent, luftig, leichtfüßig.  
 
Der in Frankreich lebende libanesische Oud-Virtuose Rabih Abou-Khalil ist ein Wanderer zwischen den Kulturen, ein Grenzgänger zwischen traditioneller arabischer Musik, europäischer Klassik und der Welt des Jazz. Seine hochintelligenten, emotionalen Kompositionen bewegen sich fernab aller Wordmusic-Moden – wie sein Album »The Flood And The Fate of The Fish« einmal mehr zeigt.  
 
Viele der Jazz-Songs, die Catherine Russell so unvergleichlich singt, tragen deutliche Bluesfarben, vermitteln zwischen Eleganz und rauer archaischer Ursprünglichkeit. Auf ihrem siebten Studio-Album »Alone Together« interpretiert Catherine Russel Songs aus dem Great American Songbook, die irgendwie nach Wahrhaftigkeit suchen – es sind Klassiker von Irving Berlin, Eddie de Lange und Jimmy van Heusen. Hier geht es zum SWR-Radio-Porträt über Catherine Russell.

Die weiteren geplanten Konzerte sollen nach Aussage des Jazzclubs zunächst wie geplant stattfinden.


Informationen unter www.unterfahrt.de.
Zum Seitenanfang