Dave Grusin & Lee Ritenour (c) Gobal Concert

Zwei auf der Sonnenseite

Dave Grusin & Lee Ritenour

iermedizin hatte der 83-jährige Dave Grusin einst zu studieren begonnen, bevor er Musiker wurde. Manchmal fragt er sich heute scherzhaft, ob er nicht besser dabei hätte bleiben sollen: »Manche tote Kuh könnte noch leben.« Millionen von Musikhörern und Cineasten, denen er in fünf Jahrzehnten unvergängliche Momente beschert hat, werden das anders sehen. Wie auch Dutzende von Musikern, für die er ein Wegbereiter war. Denn Grusin übte im Musikbusiness eigentlich gleich vier Berufe aus, lange auch gleichzeitig: Pianist und Musiker, Arrangeur und Produzent, Filmkomponist und Labelchef. Einer musikalischen (auch sein Bruder Don ist ja ein berühmter Jazzpianist), ursprünglich lettischen Familie entstammend, förderten ihn seine Eltern vom vierten Lebensjahr an nicht nur mit Unterricht an verschiedenen Instrumenten, sie machten ihn auch mit allen Genres und mit Feinheiten der großen Besetzungen vertraut: Grundstein für seine fast alchemistische Fähigkeit, die von ihm aus dem Ärmel geschüttelten Melodien auch möglichst wirkungsvoll einzukleiden...

Oliver Hochkeppel

Den kompletten Artikel finden Sie im Applaus-Heft 06/2018.


Dave Grusin & Lee Ritenour mit Band. 27. Juli, 20 Uhr, Technikum, Speicherstraße 18, im Werksviertel Mitte.

Karten: MünchenTicket.

 

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