E-Bassist Stanley Clarke kommt nach München (c) Rajnaik

Bass und besser

Der Jazz Sommer im Bayerischen Hof lockt mit großen Namen in sieben Konzerten.

Man muss schon einiges im Kreuz haben, um in München ein Jazzfestival ohne jegliche Förderung zu veranstalten. Das umsatzstärkste Hotel Deutschlands zum Beispiel. Am wichtigsten aber ist die Leidenschaft, mit der sich Innegrit Volkhardt, die Besitzerin des Bayerischen Hofs, für den Jazz einsetzt. 1991 entschied sie – damals noch als Juniorchefin –, bei dem einen Partner suchenden Klavier Sommer miteinzusteigen, und als das Großereignis 2006 sein Ende fand, machte sie einfach weiter, jetzt als Jazz Sommer.

Katarina Ehmki, die Programmchefin des Nightclubs, darf sich seit einigen Jahren an der Quadratur des Kreises versuchen, aus den Tourplänen der Musiker, den Terminvorgaben des Hotelbetriebs, den Erwartungen des Publikums und den eigenen Vorlieben ein spannendes und abwechslungsreiches Programm mit eigener Handschrift zusammenzustellen. Mit beachtlichem Erfolg, wie auch diese alles in allem 27. Festival- Ausgabe vom 23. bis zum 28. Juli unterstreicht. Renommierte Größen vor allem aus den Randbereichen des Jazz reisen an, bei denen es direkt in den Bauch und in die Beine geht. Was man schon daraus entnehmen kann, dass drei der sieben Acts von Bassistinnen und Bassisten angeführt werden.

Oliver Hochkeppel

Den kompletten Artikel finden Sie im Applaus-Heft 07-08/2018.


Jazz Sommer. 23.-28. Juli, Hotel Bayerischer Hof, Promenadeplatz 2. Karten: München Ticket. Festivalpass für 250 Euro beim Concierge.

 

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