Schlagzeuger Tobias Held, Keyboarder Maik Schott und Bassist Danny Samar © Arnd Geise

Kraftvoll und verletzlich

Max Mutzke und die Band monoPunk stellen ihr neues Album »Colors« vor.

Musik war für Max Mutzke anfangs eine jazzige Familiensache. Früh nahm ihn sein Vater vom baden-württembergischen Waldshut – wo Max mit Lebensgefährtin und vier Kindern noch heute wohnt – in die umliegenden Jazzclubs mit; sein jüngerer Bruder Menzel wurde einer der besten deutschen Jazztrompeter. Doch Max schaffte seinen Durchbruch als Sänger 2004 mit souligem Pop – als Zögling von Stefan Raab, der ihn auch bis 2008 weiter betreute. Seitdem hat sich Mutzke immer vielseitiger präsentiert, mal mit einem Jazz-Album, mit englischen wie deutschen Texten, sogar mit Klassischem. Dazu passt, dass der deutsche Joe Cocker – kein anderer hat hierzulande so einen natürlichen Soul in der Kehle, kann kraftvoll und verletzlich zugleich klingen und so virtuos mit der Kopfstimme arbeiten – sein neues Album Colors genannt hat.

Mutzkes Band ist das Trio monoPunk mit dem Keyboarder Maik Schott, dem Bassisten Danny Samar und dem Schlagzeuger Tobias Held, die alle schon mit den Großen im deutschen Musikbusiness von Sasha bis Roger Cicero gearbeitet haben. Mit ihnen geht es nun auch auf die Tour, deren Start in der Muffathalle über die Bühne geht.

Oliver Hochkeppel

 


27. Januar, 20 Uhr, Muffathalle. Karten: München Ticket.

 

Zum Seitenanfang