David Benito Garcia aus dem Schauburg-Ensemble © Christian Kleiner

Schostako-was?

Musikalische Spurensuche mit dem Münchener Kammerorchester

»Um die Geschichte unseres Landes zwischen 1930 und 1970 nachzuleben, reicht es aus, die Sinfonien von Schostakowitsch zu hören«, schrieb die russische Wochenzeitung Moskowskije Nowosti. Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch war ein Genie und lebte durch und für die Musik. Seine Zeitgenossen beschreiben ihn als scharfsinnig, mutig und aufrichtig, aber auch als tragisch und einsam. Der Komponist schrieb dem Regime von Josef Stalin Hymnen und blieb gleichzeitig auf Distanz zum stalinistischen System, welches ihn drangsalierte und jahrelang in Todesangst hielt. In jedem seiner Werke gibt es etwas zu entdecken. Ist es möglich, die Geschichten dahinter zu dechiffrieren? Unter dem Motto »Schostako-was?« haben Clemens Schuldt und das Münchener Kammerorchester mit Jugendlichen des »Schauburg LAB« unter Leitung von Till Rölle und dem Schauspieler David Benito Garcia ein Konzert entwickelt, für das sie sich u. a. auf die Suche nach dem Geheimnis im 8. Streichquartett Schostakowitschs begeben haben. Die jungen BesucherInnen des Familienkonzerts ab acht Jahren erwartet ein sinnliches Klang- und Geräuscheabenteuer mit offenem Ausgang.

 


10. Februar, 16 Uhr, Prinzregententheater. Karten: Tel. (089) 46 13 64 30 oder unter m-k-o.eu.

 

 

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