Veronika Witte, Liquid Identies Biofact 2, 2011 (c) Astrid Busch Berlin © VG Bild-Kunst, Bonn 2018

»Ein gemachter Mensch«

15 moderne Künstler beschäftigen sich im Kallmann Museum mit dem Thema Identität.

Im Rahmen der internationalen Gruppenausstellung stellen 15 Künstlerinnen und Künstler in ihren Arbeiten Positionen zum Thema Identität zur Diskussion. Identität fällt nicht vom Himmel, ist auch nicht von Natur und selbstverständlich gegeben, sondern immer ein gemachtes Produkt, ein Resultat aus individuellen Eigenschaften und gesellschaftlichen Einflüssen, denen jeder Einzelne bei der Herausbildung seiner Identität ausgesetzt ist. Selbst- und Fremdbestimmung gehen hier Hand in Hand. Identitäten sind auch nichts Feststehendes. Sie lassen sich in der Zeit ändern. Man kann mit ihnen spielen und es gibt sie auch als Vielfalt. So zeigt Veronika Witte in ihrer Plastik auf, welche Wünsche nach Veränderung Menschen ihrem Körper gegenüber haben. Daniela Risch schlüpft in ihrer Fotoserie in die Rolle und Haltungen ihrer eigenen Mutter Helga. Auch Martin Brand befasst sich mit dem Rollenspiel und dem Wunsch, sich in anderen Identitäten und Verkleidungen zu zeigen.

Bis 16. September, Di-So 14.30-17 Uhr, Schloßstr. 3b, 85737 Ismaning. Informationen: Tel. (089) 9 61 29 48.

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