Barbara Zeman ist eine von 18 jungen Stimmen des Festivals, das zeitversetzt auch in Wien stattfindet© Judith Stehlik

Internationales Festival Junger Literatur

WORTSPIELE 19

Zum 19. Mal präsentiert das internationale Literaturfestival Wortspiele einen spannenden Querschnitt junger deutschsprachiger AutorInnen. Ihre Geschichten handeln von der Suche nach Zugehörigkeit in einer immer brüchiger werdenden Gegenwart (Yannic Han Biao Federer), wahren Helden in einer entzauberten Welt (Karl Wolfgang Flender), einem Denkmal für die Außenseiter des Lebens und der Geschichte (Anselm Oelze), der Welt der Bibliothek als spannend-abgründiger Schauplatz (Marjana Gaponenko), sind ein irrer Trip zwischen Wahn und Wirklichkeit (Michel Decar). Lola Randl, 1980 in München geboren, verwebt in ihrem Debütroman Der große Garten (Matthes & Seitz Berlin) Realität und Fiktion, wenn sie von der Stadtflucht der Filmemacherin Lola Randl erzählt, und deren Garten in der Uckermark, der bald von kochenden Japanerinnen, Künstlern, Utopisten und Glückssuchern aller Art bevölkert wird. Barbara Zeman, geboren 1981 im Burgenland, erzählt in ihrem Debütroman Immerjahn (Hoffmann & Campe) von versehrter Männlichkeit und den Absurditäten eines ästhetisierten Lebens. Thomas Klupps zweiter Roman Wie ich fälschte, log und Gutes tat (Berlin Verlag) ist eine bitterböse Provinzposse, rasant und pointensatt geschrieben. Bayern 2 präsentiert am 17. März, 12.30-13 Uhr, Ausschnitte aus den Wortspielen in der Sendung radioTexte.

 


13.-15. März, Muffatwerk. Infos unter festival-wortspiele.eu.

  

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