Ironischer Blick auf die Geschichte der Menschheit © OSA Images

Cirque du Soleil – Totem

Moderne Technologie trifft zeitlosen Zirkus-Zauber.

Mit Charme, Witz und hintersinniger Ironie zeichnet Totem, die neue Show des Cirque du Soleil von Autor und Regisseur Robert Lepage, die Geschichte der Menschheit nach – von ihren amphibischen Ursprüngen bis hin zur Verwirklichung der Utopie des Fliegens. Frühe und moderne Mythen werden im Wechsel präsentiert. Durch den aufeinander abgestimmten, eindrucksvollen Einsatz von Licht- und Tonkunst entstehen atmosphärisch homogene Welten – vom Strand über den Urwald bis zum Weltall. Die Übergänge zwischen den artistischen Auftritten sind fließend, nicht zuletzt durch die aufwendige Bühnentechnik: Durch variable Bühnenelemente und modernste Videokunst verwandelt sich eine grüne Waldlandschaft innerhalb weniger Sekunden in einen ausbrechenden Vulkan, indianische Tänze werden von Laborszenen abgelöst. Neben Akrobatik an Barren, Ringen und Trapez sind Jonglagen und Tänze in das Bühnengeschehen eingebunden. Wissenschaftler, die das Geheimnis der Evolution aufdecken wollen, und Clowns, die sich auf humorvolle Weise in die Natur einfügen oder als provokante Touristen das Gegenbild zur Natur verkörpern, vervollständigen das abwechslungsreiche Programm.

Vreni Fischer besuchte für applaus.de die Preview von Totem am vergangenen Mittwoch.


Noch bis 22. März 2020 im Grand-Chapiteau-Zelt auf der Münchner Theresienwiese. Karten: Tel. 01806 – 57 00 00 und online über www.eventim.de. Infos auf www.cirquedusoleil.com.

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