Das Ensemble beim Proben. © Georg Grieshaber

Stefan Zweig

Rausch der Verwandlung

Das Münchner Heldentheater will zum Nachdenken anregen, Menschen mit »Möglichkeitsräumen« verbinden. Ein solcher soll sich auch mit der neuesten Produktion, Rausch der Verwandlung, öffnen. Das im Sommer 1926 spielende Stück, in dem eine ärmliche Postassistentin mit falscher Identität die feine Gesellschaft kennen- und schätzen lernt, bis sie wieder von ihr ausgestoßen wird, basiert auf dem gleichnamigen Romanfragment von Stefan Zweig. Für Regisseur Andreas Berner hat das Werk des österreichischen Literaten nichts von seiner Aktualität verloren, denn »auch unsere heutige Wohlstandsgesellschaft existiert auf Kosten von Benachteiligten, dem Ausschuss unseres Konsum- und Leistungsdenkens«.

 


29. Oktober (Premiere), 30. Okt., 2. bis 4. November, jeweils 20 Uhr, Einstein Kultur. Karten: Tel. (089) 4 16 17 37 95.

 

Theater

v. l. Sophie von Kessel, Norman Hacker, Genija Rykovan © Matthias Horn

Zurücklehnen, genießen

Martin Kušej verabschiedet sich mit der Komödie »Der nackte Wahnsinn« vom Residenztheater.
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