Über 200 Mal wurde die Komödie von Wilfried Schröder schon gespielt © L. Larocca

Die Feuerzangenbowle

Komödienklassiker geht in die 15. Spielzeit

Schulzeit – Zeit der Selbstfindung, der Irrwege und der unsinnigen Ideen. Ein Lebensabschnitt, der ewig im Gedächtnis bleibt, und das nicht nur wegen der Lerninhalte. Prägend sind vielmehr Streiche, Albernheiten und die ein oder andere Liebelei. Doch was passiert, wenn man all die lustigen und peinlichen Momente nicht miterlebt? Der unsterbliche Komödienklassiker Die Feuerzangenbowle thematisiert eben dies. Um mit Anekdoten aus der Schulzeit angeben zu können, holt der ehemalige Privatschüler Johannes Pfeiffer seine Schulzeit einfach nach, was – wie sollte es anders sein – in Aufregung, Unruhe und Chaos endet. In der Komödie im Bayerischen Hof steht die Feuerzangenbowle seit 2004 auf dem Spielplan. Auf der Bühne sind heuer unter anderem Andreas Bittl, der Pascal Breuer als Johannes Pfeiffer ablöst, und Michael Lerchenberg als strenger Professor Crey zu erleben. Die Kabarettistin Liesl Weapon feiert als Referendarin Eva Knauer ihr Komödien-Debüt. »Mit witzigem Slapstick, heftigem Körpereinsatz und viel Situationskomik wurde der Spaß auf die Spitze getrieben«, kommentierte die tz die rasante Inszenierung von Regisseur Karl Absenger. Da könnte so mancher Zuschauer doch glatt Lust bekommen, noch einmal in die Schule zurückzukehren oder zumindest in Erinnerungen an die eigene Schulzeit zu schwelgen.

 


19. November (Premiere), 20. und 26. November, 19.30 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof. Termine bis zum 6. Januar 2019, Sa 19.30 Uhr, So 15 Uhr. Karten: Tel. (089) 29 28 10.

 

Theater

v. l. Sophie von Kessel, Norman Hacker, Genija Rykovan © Matthias Horn

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