Jörg Hube in »Der Bauer als Millionär« von Ferdinand Raimund © THOMAS DASHUBER

Der ewige Herzkasperl

Das Fraunhofer erinnert mit einer Veranstaltungsreihe an Jörg Hube.

Ob als Moralist Karl Grandauer in der Löwengrube, als genialer Rezitator der Texte Oskar Maria Grafs, als gerissener Dorfrichter Adam in der Alten Münze oder als alternder »Sugardaddy« – jeder hat wohl seine ganz persönliche Erinnerung an Jörg Hube. 2009 riss der Krebs den beliebten Schauspieler und Kabarettisten aus unserer Mitte. Eine von Beppi Bachmaier und Tristan Berger konzipierte Veranstaltungsreihe anlässlich seines 10. Todestages am 19. Juni erweckt Hube für fünf Wochen auf der Bühne des Fraunhofers wieder zum Leben, wo mit dem »Herzkasperl« nicht alles, aber vieles begann. Dem Auftakt am 14. Juni mit Hans Well & Wellbappn folgt am 23. Juni ein von Stephan Zinner moderierter Frühschoppen u. a. mit Monika Baumgartner, Michael Tregor und den Well-Brüdern. Bis 20. Juli kommen weitere Weggefährten wie Gerhard Polt und Georg Ringsgwandl zu Wort, außerdem Absolventen der Otto- Falckenberg-Schule, deren Leiter Hube war. Eine Foto- und Plakatausstellung zeigt den Bühnenberserker in Aufnahmen von Thomas Dashuber, Oda Sternberg, Volker Derlath und Dieter Schnöpf. Im Werkstattkino sind Filme zu sehen, die durch Jörg Hube ihre unverwechselbare Prägung erhalten haben, wie Der Fall Bundhund (1976) und Das große Hobeditzn (2007). pil

 


14. Juni bis 21. Juli, Fraunhofer Theater, Wirtshaus und Werkstattkino. Karten: Tel. (089) 26 78 50.

Theater

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