Wortakrobat Willy Astor stellt sein neues Programm vor © Anja Hölper

Willy Astor und Helmut Schleich

Kabaratt auf dem Tollwood-Sommerfestival: Die »Verkehr(t)swende« und andere Irrungen 

Gute, bissige Satire schöpft aus dem Alltag, streut Salz in Wunden, die kaum mehr zuzunähen sind. Ein solcher wunder Punkt im Münchner Alltag ist der drohende Verkehrskollaps. Kaum ein Tag vergeht ohne öffentliche Diskussion über die umstrittene zweite S-Bahn-Stammstrecke, über fehlende Radlwege, unübersichtliche U-Bahn-Netze. Auch den Kabarettisten Helmut Schleich treibt das Thema Infrastruktur um. Um hier den eigenen Infarkt zu vermeiden, setzt der Schongauer lieber programmatische Reize. Im Rahmen seiner Verkehr(t)swende (18. Juli, 19.30 Uhr, Andechser Zelt), einem satirischen Abend um Münchens Verkehrskollaps, treten unter anderem auch der Oberbürgermeister Dieter Reiter sowie Hans Well & die Wellbappn auf. Als gebürtiger Münchner dürfte auch Willy Astor mit den Problemen um U-, S- und Autobahn vertraut sein. Statt über Verkehrsverwirrungen sinniert der Kabarettist und Musiker aber lieber wortreich über die Irrungen der deutschen Sprache.

In seinem neuem Programm Jäger des verlorenen Satzes (21. Juli, 19 Uhr, Musik-Arena) soll der Fokus auf »sinnlosen Geschichten mit Tiefgang und Bedeutung« liegen, wobei Astor sich dabei selbst an Gitarre und Piano begleitet. Zu erwarten ist dabei eine gewohnt intelligente Albernheit, die so manchem gestressten Münchner Verkehrstouristen ganz guttun würde.

 


Karten und weitere Infos unter tollwood.de.

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