Simone Solga ist seit 2005 »Kanzlersouffleuse« (c) D. Reichenbach

Das gibt Ärger!

Kanzlersouffleuse Simone Solga rechnet mit Berlin ab.

»Was Berlin mit Deutschland macht, das haut den stärksten Gaul um. Deshalb kenne ich ab sofort keine Hemmungen mehr!« In ihrem neuen Programm Das gibt Ärger! rechnet Kanzlersouffleuse Simone Solga endgültig mit ihrem Arbeitgeber ab, denn: »Politisch korrekt war gestern.«

Klare Aussprache, schnelles Reaktionsvermögen, die Fähigkeit zur geschmeidigen Meinungsanpassung – bisher für die Souffleuse alles kein Problem. Ostvergangenheit kein Hinderungsgrund, tadelloses Führungszeugnis. Einst noch als »politische Sackkarre« oder »machtgeile Flüstertüte« bezeichnet, wurde sie schließlich befördert zur »Pille« der Merkel, weil sie ganz Schlimmes verhütet. Doch wenn die Kanzlersouffleuse mal auspackt, dann kann Berlin einpacken. Und man weiß, wo so was endet: vorm Untersuchungsausschuss oder in der Badewanne. »Wer mich begleitet, sich auf das Abenteuer eines Vorstellungsbesuchs einlässt, ist nicht mehr einfach nur Steuerzahler, sondern Komplize, Weggefährte, Seelenfreund und Fluchthelfer. Ich garantiere im Gegenzug: Es gibt was zu lachen. Wer nicht lachen konnte, bekommt sein Geld zurück (Formular z. Hd. Kassenwart Schäuble einreichen, Berlin, Kanzleramt)«, verspricht Simone Solga. Den letzten Schliff erhält ihr neues Solo nach der Bundestagswahl im September und ist damit brandaktuell.

Angela Pillatzki

 


28. Oktober, 20 Uhr, Kulturhaus Milbertshofen.

Karten: München Ticket.

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