Die drei Vollblutmusiker von d’Housemusi (c) Veranstalter

AC/DC-Fetzen & Zitherrock

Josef Brustmann und d'Housemusi beim Theatron Musiksommer

Er sei »unter ständigem Singen, Musizieren und Lärmen einer Unzahl größerer Geschwister« aufgewachsen, wodurch er – »sozusagen aus Notwehr« – eine kräftige Stimme entwickelt und »zahlreiche große und möglichst laute Instrumente (Tuba, Kontrabass, Klavier, Cello)« erlernt habe. So weit der Musikkabarettist Josef Brustmann über sich. Von 2001 bis 2008 lebte Brustmann seine Vorliebe für lautstarkes Musizieren in der von ihm mitgegründeten MonacoBagage aus. Zehn Jahre war er Mitglied des Bairisch Diatonischen Jodel­wahnsinns. Wenn der Sonderpreisträger des Deutschen Kabarettpreises 2015 nicht eben an einem Solo feilt, dann ist er auch heute noch für musikalische Experimente zu haben: Im Rahmen des Theatron Musiksommers lässt Brustmann gemeinsam mit d’Housemusi aus dem Isartal die Fetzen fliegen. Was die beiden Acts eint, ist die Liebe zu den bay­erischen Wurzeln, zu Bayerns Vitalität, zu dem herzhaften, anarchischen Humor, aber auch die unbändige Lust, die große, weite Welt in ihr Herz und in die Ohren des Publikums zu lassen. Wie die Metallica-Adaption Nothing Else Matters von d’Housemusi oder den AC/DC-Highway-to-Hell-Fetzen von ­Josef Brustmann. 

Angela Pillatzki

 


3. August, 19 Uhr, Theatron am Olympiaparksee. 

Eintritt frei. Infos unter theatron.net.

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